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Die Hamburg Liga Saison 2014/15 der 2. Damen

2.Damen

Um es gleich vorweg zu nehmen, diese Saison in der Hamburg Liga ist für uns großartig verlaufen: Insgesamt nur ein verlorenes Spiel, zwei Unentschieden und alle anderen Spiele (15 an der Zahl) gewonnen, der oberste Platz auf dem Treppchen ist gesichert – was wollen wir mehr?!

Im Einzelnen: Unser oberes Paarkreuz (Nina und Beate) hat einfach alles gegeben, war eine Festung im besten Sinne und durch wirklich nichts zu erschüttern. Viele Gegner haben natürlich versucht, diese Mauern zu durchbrechen, doch nur einige wenige waren unter wirklich sehr hohem Einsatz erfolgreich. Auch das untere Paarkreuz muss sich nicht verstecken. Andrea hat in der Rückserie nicht ein einziges Spiel verloren, hat mehrmals so scharf geschossen, dass den jeweiligen Gegnern nur der Rückzug blieb, was man in dieser Klasse erst einmal schaffen muss. Und auch Jessi musste sich nur zweimal im Gefecht geschlagen geben. Anke und Anja haben eine ähnliche Bilanz, wobei sich Anke zudem noch sehr kräftezehrend der 3. Damen widmete. Diese Festung war also definitiv nicht einzunehmen.

Die Frage, die sich sofort stellt, ist, was ist das Erfolgsrezept dieser Mannschaft, gut Tischtennis spielen können schließlich auch andere in dieser Klasse. Anführen lassen sich da gleich mehrere Einflussfaktoren, angefangen mit der richtigen Saisonvorbereitung. Ein Wochenende an der Ostsee, um sowohl die Kondition (ausgedehnte Spaziergänge mit langen Kaffeepausen) als auch die Koordination (u.a. Segway-Touren) zu verbessern. Während der Saison wurde das hohe spielerische Gesamtniveau durch eine sehr ausgewogene Ernährung (individuell bereitgestelltes Buffet zu den Heimspielen) aufrechterhalten. Ernährungswissenschaftler wissen es schon lange, die richtige Nahrungsaufnahme während der Hochleistungsphase ist entscheidend. Darüber hinaus gab es noch weitere Aktivitäten, die sich positiv auf die mentale Festigkeit in kritischen Situationen auswirkten. Die Bilanz am Ende des Tages: Ein Paradebeispiel an geschlossener Mannschaftsleistung, wodurch die Festung nicht nur gehalten, sondern auch noch im Wissen um die eigene Stärke ausgebaut wurde.

Viele Grüße

Anja

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